-923 days of fighting crime
and knock knock jokes
Knödel

KIPTellerpropeller

June 16th, 2009
14.06-15.06

Wir besuchen Fabiene in ihrem Haus in der Stadt weil sie Geburtstag hat, genauso wie auch noch andere Leute im genau gleichen Haus! Wir bringen gebackene Muffins mit, und essen sehr guten Nudelsalat. Ich werde ausgelacht weil ich komisch esse (aber gut komisch) und weil ich aussehe wie 16 (aber auch gut wie 16).

Wir fahren zurück.

Der grüne Zaun ist wieder kaputt gegangen, vielleicht von alleine, vielleicht von Leuten die Grün und Zäune nicht mögen sabotiert.

Während wir uns hinter den immernoch ganzen Mauern von einer vermutlichen Sicherheit in den Schlaf wiegen lassen hauen draußen böse Buben mit ihren knallharten Fäusten die Scheibe vom roten Mitbewohnervwauto ein.
Die üblen Verbrecher nehmen nichts mit aus dem Auto und sind auch sonst ein bisschen mit der Verbrecherdoofheit geschlagen die knallharte Fäuste mit sich bringen, weil genau gleichzeitig als die das Fenster kaputt geboxt haben die Türe vorne links, die vielleicht einen halben Meter vom Fenster weg war (das war hinten rechts, so eins von den kleinen), überhaupt nicht abgeschlossen worden ist von uns.
Man kann sich garnicht reinversetzen in die Verbrecher und in das was die in ihren Köpfen gedacht haben müssen. Irre!

Trotzdem machen wir heute Knödel mit Kaffeepilzsahnesoße, weil man sich nicht unterkriegen lassen darf, weil die doofen Verbrecher sonst gewinnen!
Ja, wir sind echt so krass, dass wir mit Kaffee kochen!

Und:

Post mit Neuigkeiten bekommen! Tuttlingen gewinnt. Als attraktiver Wirtschaftsstandort mit der Lebensqualität einer ländlichen Region. Danke dafür Familie, ich reiche das weiter an die Leute hier die auf der Suche sind nach attraktiven Wirtschaftsstandorten, die aber auch ländliche Regionen wertschätzen.

Noch mehr Neuigkeiten mit der Post bekommen!
Helena Karin kann schon sehr gut und cool daliegen und noch besser Briefe schreiben. Auch das begeistert hier sehr. Vielen Dank Helena und Sabine und Mike.

June 15th, 2009
12.06

Wir gehen mit Vermesser Ralphkollege zu MI Chriskollege. Der hat eine sehr schöne Wohnung muss da aber bald wegziehen, die Wohnung hat eine so hohe Decke, dass nichtmal ich wenn ich so hoch springe wie ich kann mit den Fingerspitzen hinkomme. Das ist das erste Mal, dass ich in Kapstadt nicht mit den Fingerspitzen an eine Decke komme!

Wir spielen ganz formschön Wii, was mit Hasen. Ich bin der rote Hase, ich gewinne.
Dann müssen wir hinweg in die Zula Bar rein um div. Musik anzuhören.
The Plastics, the Little Kings und Redtape Riot.
The Plastics sind gut, aber alle Leute so sind so jung, dass ich, wenn man mich daneben stellen würde, irgendwem den man so fragt vermutlich fastalt vorkommen würde. (edit: sehe aus wie 16, alles ok also)
Die Bands sind alle leer gespielt und es kommt schlechte Musik aus dem DJ raus. Ich stelle mich mit meinem Gesicht aufm Kopf an die Wand.
Zack, jemand fragt mich ob es mir denn gut gehe. Genau wie in Deutschland, da fragen mich auch immer alle ob es mir denn gut gehe, und ob ich ein bisschen traurig bin. Klar bin ich traurig, dass in dem DJ keine gute Musik drinne ist, blöde Frage, aber gut geht es mir trotzdem.
Das Gesicht damit meine Mitwelt das mir ansieht habe ich aber noch nicht.

Wir fahren mit Stevekollege zu seinem Haus wo auch zwei Brüder aus der Plasticsband wohnen. Das Haus ist das beste Haus auf der Welt, dafür aber sehr dreckig. Es ist riesig groß, hat noch höhere Decken als Chris’ Wohnung, eine Tischtennisplatte (drinnen) und einen Pool (draußen), und eine 3 Monate alte Katze, und Ausblick über ganze Kapstadt drüber, und so eine Küche wo die Arbeitsplatte in der Mitte vom Raum ist und man sich locker mit einer Selleriestange im Tomatensaft hinsetzen und Rezepte erfinden kann.
Wir gucken ein bisschen Nitro Circus an und spielen Tischtennis.

Wir fahren mit einem Taxifahrerauto zurück hinter den grünen Zaun und haben jetzt bis Mittwoch frei und sind dann danach für 2 Wochen ganz alleine im Büro, weil der Rest in Mosambik Sachen 3Dscannt.

June 13th, 2009
10.06

Erstes Mal Kapstadtautole gefahren. easypeasy

June 10th, 2009
06.06.

Wir fahren mit dem Taximann mit den wenigen Haaren und seiner Frau und seinem Kind oder Enkelkind das auf seiner Frau oder vielleicht auch Mutter schläft hinein nach Cape Town City. Die Stadt glitzert im Regen ein bisschen wie ein sehr teuerer Antwerpendiamant, sieht aber auch ein bisschen aus wie ein nicht so richtig gesunder Hund der ziemlich stinkt im Regen aussieht.

Wir gehen in das wunderbare the Assembly rein, die Treppe hoch, und gucken uns Miss Texas 1977, Simon van Gend und Nice an.
Die sind alle schönschön, aber auch nichts so zum richtig abhotten und
schweißdroppen, was man sich natürlich vorstellt, wenn man in den wunderbaren the Assembly loft Club geht. Die Leute sehen so aus wie man sich Leute denkt die Miss Texas 1977, Simon van Gend und Nice hören.
Das Bier kostet auch hier sehr wenig.
Daheim, Cape Herb Feta.
Kimchi hat die Krankheit fast wieder weg gemacht.

June 7th, 2009
05.06

Das Wetter hier, in der sonst schon topfreundlichen Stadt, macht mich gerade jetzt im Moment und den letzten Tagen und bestimmt auch in den paar nächsten Tagen, körperlich krank und naselaufend.
Überall regnet es auch in die Häuser und windet durch die dünnen Scheiben direkt durch ins eigene Zimmer rein, am Schlimmsten weil, in mein eigenes Zimmer rein.

Auch; die Gurken im Kwikspar um die Ecke werden tagtäglich kleiner, so dass man für einen üblichen ein-Gurken-Gurkensalat, locker mal zwei oder drei Gurken braucht, wo man dann überhaupt nicht mehr ein-Gurken-Gurkensalat sagen kann. Der Gurkenpreis bleibt natürlich gleich, wenn sich da nicht bald mal was am Gurken/Rand Ratio ändert, dann ist Schluss mit dem angenehmen Gurkensalatluxusleben.

Gut aber, genauso Schluss mit Webprogrammierung hier, erstmal, jetzt 3D, wo alles aussieht wie in Echt, aber ich sagen darf in welchen Farben.

Gerade Karte von Doro und David bekommen.
Danke Doro für die Kartenrückseite, danke David für die Rückseite.

June 5th, 2009
Afrikaadresse

7 Leeuwenhof
17 Molenvliet Road
Mowbray
7700
Cape Town
Republic of South Africa

May 27th, 2009
16.05

Es ist Abend.
Wir laufen gut genug und mit sehr schönen Waden los in den Regen rein um in der hervorragend bekannten Roots Lokaleinheit eine Musikkapelle anzugucken und auch anzuhören. Roots ist sehr nahe an unserem eigenen Haus und dem grünen Zaun. + Punkt.

Als wir eine Weile hereingeschneit sind, was besonders hier, wo man so Sachen sagt wie “hier schneit es fast überhaupt garnie” schon für Aufsehen sorgt, werde ich mit James bekannt gemacht, der bei Captain Stu Gitarre oder so und Mikrofon spielt, er behauptet ich sei Marcus, bin ich aber fast garnicht.
Als ich mich umdrehe, sehr demonstrativ und sehr unlike Marcusumdrehen, tippt mir einer von oben auf die Schulter drauf und sagt “Hey” und guckt auch sehr erwartungsvoll, wie hauptsächlich Leute gucken, die einen kennen, und erwarten, dass man sie zurück kennt oder auch wie Leute die was verkaufen wollen was man nicht haben will und die auch sehr lange nichts mehr verkauft haben und die überhaupt nichts haben was für sie spricht außer ihrem erwartungsvollen Herumgucken, wenn man erwartungsvolles Herumgucken mag. Der sagt “Hey, Luke”, ich sage sehr erschrocken “i don’t know you” was stimmt, und er guckt jetzt mehr traurig, wir stellen uns vor, ich als Marcus, weil man nie wissen kann, er als sein Name.
Später, immernoch in dem selben Haus drin:
Ein Südafrikanermädchen, Amy, hat die selben Schuhe wie ich, aber billiger gekauft, und sagt ich sehe aus wie jemand den sie kennt, ich sage Luke, ins Dunkle hinein, und zack!, sie nickt sehr arg mit dem Kopf mit dem Glitzerstirnband dran der ca. 1.60 über meinen und ihren Schuhen hängt.

Sehr viel mehr ist noch passiert, das erzählte ist sogar noch ziemlich zusammengefasst und gekürzt, manche Sachen echt ganz weggelassen, ich habe Luke kennengelernt und Marcus nicht, außer Luke stellt sich manchmal auch als Marcus vor, ich habe den Boden runter gedancet, aber merken muss man sich, ich sehe nicht aus wie ein, ich sehe aus wie zwei ganz verschiedene Südafrikaner (außer wie gesagt Marcus und Luke sind beide die gleiche Person, dann sehe ich aus wie ein südafrikanischer Kerl der unter verschiedenen Namen herumläuft).

May 16th, 2009
03.05

Wir fahren nach Wilderness und Mossel Bay, schauen von hohen Klippen nach unten ins Meer, laufen ein bisschen hier hin und ein bisschen da hin. Dann fährt das rote Auto zurück nach Kapstadt, es ist sehr spät und wir müssen morgen arbeiten.
Gute Nacht Weltleserschaft.

May 3rd, 2009
02.05

Wir fahren erstmal wieder weg aus Heidelberg, konnten da aber uns und unsere Körper in einer Dusche waschen, jeder für sich natürlich. Toll.
Auf Richtung Oudtshoorn, auf Richtung Abenteuer. Die Natur ist immernoch schön, wir sehen große Straußenherden durch die weite Steppe galoppieren, wir sehen zwei Elefanten irgendwo wo sonst nichts ist rumstehen.
Sehr fit wie man es in unserer Jugend erwarten kann fährt das rote Auto mit uns drin zum Cango Cave Eingang. Die Cango Caves sind ein Höhlensystem in Südafrika, Provinz Westkap und werden zu den schönsten Höhlensystemen der Welt gezählt.

thedeviltoldyou

Wir Kerle machen die Abenteuerhöhlentour (s. o. Richtung Abenteuer), wir robben und klettern durch sehr niedrige und enge und gefährliche Höhlenengen die von tausend anderen Leuten die vor uns schon da waren glatt und spiegelig gerieben wurden.
Die Sache mit dem ganzen Angstschweiß der über Jahrhunderte die Wände poliert hat ist ein bisschen eklig wenn man länger darüber nachdenkt, aber dafür hat man zum Glück garkeine Zeit weil man sein eigenes, im üblen Terror verzerrtes Gesicht, vor der eigenen Nase ständig sehen muss.
Wir kommen heile wieder raus und was für eine Erfahrung, fast so gut wie Käse essen.

Weg jetzt aber!
Wir fahren weiter zu einer Straußenfarm weil manche Leute unbedingt einen Strauß reiten wollen. Hier jetzt, sehr viel Straußkörperkontakt, Louis reitet einen Strauß, fällt aber runter, ich bin zu schwer zum Straußenreiten, ausgezeichnet, küssen geht aber, weil es fürs Küssen keine Gewichtsbeschränkung gibt.

damnyahumans

halfgermangirlfriend

Es ist Abend, wir müssen wieder lange lange nach Heidelberg zurückfahren. Hier wird Stew gegessen, was uns von Louis erst sehr südafrikanisch vorgemacht wird, aber nur Bohneneintopf ist.
Keiner will das Lammrückenmark auslutschen, ich auch nicht.

May 2nd, 2009
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